aktu­el­les Album

Das aktu­elle Album der Child­ren of Lir heißt ” this isstry setlist rechts 150x150 aktuelles Album a story” und ist ein Dop­pel­al­bum mit 16 Stü­cken geworden.

Wenn Du unser Album kau­fen willst, schreibst Du uns am Bes­ten ein E-Mail mit unse­rem Kon­takt­for­mu­lar. Alles wei­tere erfährst Du dann per Mail.

Ent­ste­hungs­ge­schichte
Pres­se­stim­men

Wollt Ihr wis­sen, wie wir wäh­rend der letz­ten zwei Jahre gelacht und gelit­ten haben, wäh­rend die Songs mit uns ent­stan­den und gewach­sen sind, oder wie wir die CD tech­nisch gemeis­tert haben?stry setlist links 150x150 aktuelles Album

All das könnt Ihr hier in vie­len Bil­dern und Anek­do­ten erfah­ren. Viel Spaß beim Stö­bern in den Anek­do­ten und Bil­dern, wün­schen Euch

 

Diana, Ingo, Sascha, Thors­ten und Nils

Die Fahrt zum Presswerk

Frei nach Toast’s Erinnering

Nils und ich hat­ten die Nacht durch­ge­ar­bei­tet. Mas­te­ring. Songs boun­cen. Der Lei­tung nach Frank­furt schwä­chelte schon. Irgend­wann hat­ten wir aber alles fer­tig. Mit müden Augen blick­ten wir auf die Uhr — 6:33. „Ich muß echt mal pen­nen”, sagte ich. Wir ver­ab­schie­de­ten uns. Es wurde schon hell. Ich stol­perte ins Bett und fiel sofort in den Schlaf. Gegen zehn Uhr wurde ich wach. Kurz dar­auf, Nils am Tele­fon: „Hi, die Songs sind fer­tig auf CD gebrannt. stry presswerk 001 150x150 aktuelles AlbumSol­len wir zum Press­werk fah­ren?” — „Ja, klar, um eins am Haupt­bahn­hof?” — „Geht klar, Mann”. Also los, schnell noch am Bahn­hof einen Kaf­fee geholt, Tele­fon klin­gelt — Nils: „Ingo kommt auch mit.” Kurze Zeit spä­ter im Bum­mel­zug nach Ratin­gen. In Hösel ange­kom­men emp­fängt uns die Sonne. Hin­ter den Glei­sen ein alter Guts­hof. Durchs Tor, links ein Laden mit Gar­ten­be­darf rechts eine Tisch­le­rei und mit­ten­drin das Press­werk. Wir machen die Tür auf: „Hi, da seid Ihr ja endlich!”

Das kleinste Stu­dio der Welt

These: Das klein­ste Stu­dio der Welt befand sich im Köl­ner Stadt­teil Dellbrück.

Dort wur­den vor vie­len Jah­ren (so zwei sind’s schon) die ers­ten Auf­nah­men für die neue COL-Pladde gemacht!! Von der Qua­drat­me­ter­zahl gibt es sicher klei­ne­re Stu­dios als Saschas dama­lige 37m²-Wohnung… Wenn man aber von den 37m² x 2,30m = 85,1m³ Wohn­raum die ca. 83m³ Gerüm­pel ab­zieht, dann wird einem schnell bewußt, wo das klein­ste Stu­dio der Welt war. Aber es ist ja nicht so, dass Nils nicht auch Gerüm­pel in sei­nem Zim­mer hätte…

Es ist Dienstag.

Boaah, nee… Es hat schon wie­der an der Tür geklin­gelt. Ich habs durchs Baby­fon gehört. Ingo kommt auch zum Mischen vor­bei. Ok, er hat Elek­tro­lyte mitge­bracht und was man sonst so braucht. Aber das Sofa wird über­voll wer­den. Ein Zwei­sitzer, nicht in Kreuz­bau­wei­se und ohne Spann­muf­fen­ver­schraub­ung, aber halt nicht für vier Leute. Gut, daß alle da sind. Diana ist kurz vorm Ein­schla­fen, die Funk­tas­ta­tur macht Zicken, kein Wun­der bei den tril­li­ar­den WLANs um uns herum. Ach ja, und das Baby­fon … Wir mischen heute Pad­dys Green Sham­rock Shore.

Fünf Fak­ten über das Stu­dio von Nils

Nils’ Stu­dio hat einen stry room together 001 150x150 aktuelles Album , der das Stu­dio erst so rich­tig gemüt­lich macht
Es gibt immer Kaf­fee, Kuchen, Elek­tro­lyte und Bier
Auf Nils sei­nem Bass kann man in den Pau­sen prima tüdeln (Anm. von Nils: wel­che Pau­sen eigent­lich?)
Nils hat einen stry spiegel 150x150 aktuelles Album im Studio

Man sollte das Stu­dio nur auf Zehen­spit­zen ver­las­sen, weil die her­um­lie­gen­den Kabel der RME emp­find­lichst auf Er­schüt­ter­ung­en reagieren.

 

Noch etwas aus der Rubrik „Wis­sen, das die Welt nicht braucht”

  • Nils seine Rech­ner hei­ßen tamara & ueber­tre­ten
  • Der Rück­wärts­sound bei Ara­gon Mill heisst natas.wav und dau­ert zufäl­li­ger­weise 1.666 Sekunden
  • Das finale Mas­tern dau­erte am 22.04. von 20.00 Uhr bis 6.32 Uhr des nächs­ten Tages
  • Auf der Bühne sollte man immer eine Kamera dabei haben — zum Bei­spiel für Band­fo­tos im Booklet
  • Der Sound eines SM 58 ist bes­ser als sein Ruf.

 

Also, wir mixen immer noch mit der Hand…

Hi. Also, da ich es ein­fach mal so ver­dammt geil finde, auf wel­che Art wir die CD gemischt und gemas­tert haben, will ich das mal hier kurz beschrei­ben.

Ist ja alles schön, aber wo gibt’s denn die CD eigentlich?

Ihr könnt die CD bei uns per Mail­or­der (gegen Vor­kasse) bestel­len, oder auf einem unse­rer zahl­rei­chen Gigs erwerben!

Great CD, great site, but…

… I don’t under­stand a sin­gle word! Read it in English!

 

Credits (in alpha­be­ti­cal order):

Ana­lo­gue Birds, Bar­bara & Tom, Bere­nike Lang­maak, Beate, Berg & Helge, Chris­tine & Chris­tian, dem Dude, Dir, Elina, unse­ren Fami­lien & Freun­den, Frank­furt, Gesa, Helga & Ste­fan & Leo, Isa, Johan­nes Elteste, Kai Veh­ma­nen, Kaja, Matthes, Mat­thias van den Berg, Maria McA­teer, unse­ren Nach­barn, Nasti, Nicola aus Lip­polds­berg, Sabine, Petra, Sascha Kat­ter­bach, den Schlag­sai­ten, Steffi & Jan, Tamara, Tom Szi­la­gyi, Steve Har­ris, Tho­mas & Maria, Ulli

Refe­ren­ces (others may follow):

Eca­sound home­page: http://www.eca.cx/ecasound/
LAD­SPA home­page and various links to plu­gin libra­ries: http://www.ladspa.org/
Steve Har­ris’ LAD­SPA Plu­gin Docs, see also http://plugin.org.uk/ for a very incon­spi­cious but ver good refe­rence list.
Wget: http://de.wikipedia.org/wiki/Wget/
The Child­ren Of Lir home­page: http://www.childrenoflir.de
The Child­ren Of Lir on MyS­pace: http://www.myspace.com/childrenoflir
The Child­ren Of Lir on Twit­ter: http://www.twitter.com/lirmusic

Hid­den Info…

… und wer sich bis hier­hin durch den gan­zen Krem­pel durch­ge­schla­gen hat, darf als Beloh­nung jetzt auch end­lich mal erfah­ren, was es eigent­lich mit den omi­nö­sen Hid­den­tracks auf der CD auf sich hat… icon wink aktuelles Album :

CD I:

- ‚Gal­way Horn­pipe’, (trad. arr: Nils; am Ende von ‚Two Island Swans’)*
die Auf­nahme ent­stand irgend­wann 2009 bei einer Probe in (äußerst sel­te­ner) vol­ler Beset­zung bei Diana.
Nils und Saschi fie­deln und Diana quält die Gitarre. Auf­nah­me­lei­tung: Ingo.

- ‚Starry Sky’(Text/Musik: Ingo; am Ende von Kerné)*
ne Art Spon­tan­song, hat sich quasi selbst erfun­den und ent­stan­den am Strand von Pri­me­lin. Der Atlan­tik im Hin­ter­grund isn Over­dub und spielt auch sich selbst. Und zwar irgendwo an der Küste nicht weit von St. Tugen.

- Danny Boy (trad. arr.: COL; eine nach Weile nach ‚Starry Sky’ )
Wer denkt, das sind gar nicht wir, son­dern Shane McGo­wan und Nick Cave, hat voll­kom­men Recht.

CD II:

- ‚Musi­cal Priest II’ (trad. arr: Nils; am Ende von ‚When You’re Old’)
siehe Info im Book­let zu ‚Musi­cal Priest’

- ‚Tell Me Ma’ (trad. arr.: COL)*
Probe bei Diana ca. 2009, Nils gibt alles und Ingo hat die Harp vergessen…

- ‚Weila Weile Weila’ (trad. arr.: Saschi, gaaaanz am Ende der zwei­ten CD)
ent­stan­den im Mor­gen­grauen des 06.03.2005 in Saschis Home­stu­dio nach einem der übels­ten Gigs der Band­ge­schichte im Tir Na Nog in der Düs­sel­dor­fer Alt­stadt. Aber mit dem Take hier sind wir dann nochma ganz gut aus der Num­mer rausgekommen…

*: auf­ge­nom­men mit einem Samsung YP-U2

… so, jetzt wisst ihr das auch!

und hier die Rezen­sio­nen zum Album:

Folk­world, November/2010

Das Köl­ner Quar­tett The Child­ren of Lir hat für ihr neues Dop­pel­al­bum sie­ben tra­di­tio­nelle Songs und vier Tunes sowie zwei Cover­ver­sio­nen und drei Eigen­kom­po­si­tio­nen auf­ge­nom­men. Sän­ge­rin und Step­pe­rin Diana wird von Mul­ti­in­stru­men­ta­list Ingo (Gesang, Gitarre, Did­ge­ri­doo, Bodhràn, Cajon, Whist­les, etc.), Nils (Gesang, Fie­del, Gitarre) und Sascha (Gesang, Gitarre, Slide Gitarre) begleitet.

CD 1 beginnt ganz tra­di­tio­nell mit dem rasan­ten Tanz Set „The Swallow’s Tail/Drowsie Mag­gie”, gespielt auf Gitarre, Fie­del, Bodhràn und mit­rei­ßen­dem Step­pen. Maria McA­teer, ein ehe­ma­li­ges Mit­glied, schrieb den Text zum unkon­ven­tio­nel­len „The Child­ren of Lir Song”, bei dem wun­der­schöne Gesänge, melan­cho­li­sche Fie­del, Bodhràn, Did­ge­ri­doo und Slide Gitarre einen außer­ge­wöhn­li­chen Sound erzeu­gen. Nils ver­sah Si Kahns „Ara­gon Mill” mit einem neuen musi­ka­li­schen Gewand, das ein wenig nach John Mayalls rocki­gen Blues klingt und Diana, Nils und Ingo bril­lie­ren mit atem­be­rau­ben­den Impro­vi­sa­tio­nen. Tra­di­tio­nelle Songs wie „Span­cil Hill” oder „Mrs McGrath” ver­bin­den fol­kige Ele­mente mit der Kin­der inno­va­ti­ven und eigen­stän­di­gen Arran­ge­ments und Ingos Lie­bes­er­klä­rung an einen spe­zi­el­len Ort, „Kerné”, ist ein tol­ler Song­wri­ter Song.

CD 2 gefällt mir per­sön­lich noch bes­ser. Es beginnt mit einer ein­zig­ar­ti­gen Ver­sion des Folk Klas­si­kers „Paddy’s Green Sham­rock Shore” als groß­ar­ti­ger Free-Folk. Dia­nas betö­ren­der Sopran­ge­sang, Dum­bek Rhyth­mus, Gitarre, Fie­del und Mund­har­mo­nika stei­gern sich in einen musi­ka­li­schen Rausch. Ähnlich gewagt ist Nils Solo­dar­bie­tung des irisch-gälischen Songs „Sean Bhean Bhocht” mit Ober­ton­ge­sang, Fie­del und Gitarre mys­tisch beglei­tet. Wei­tere Höhe­punkte sind das melan­cho­li­sche „The Foggy Dew” von Cajon und Did­ge­ri­doo rhyth­misch auf­ge­peppt oder das mit Slide Gitarre zu einer Blues Bal­lade ver­wan­delte „Paddy’s Lament”.

Das neue Album der Child­ren of Lir ist, wie sie es selbst bezeich­nen (un)traditionell Irish. Ein star­ker Auf­tritt der Band. „Music is too import­ant to be left to pro­fes­sio­nals” sagte Michelle Sho­cked und diese Aus­sage passt auf die­ses Album wie die But­ter aufs Brot.

Fol­ker, 5/2010

Das bis­lang kaum bekannte Quin­tett aus Köln macht aus dem übli­chen Irish-Pub Reper­toire eine mal blue­sige, mal coun­try­ähn­li­che, mal psychodelisch-rockige, mal welt­mu­si­ka­li­sche Mucke mit ganz eige­nem Charme. Da geben sich Spaß und Krea­ti­vi­tät die Hand. Nur die Reels könn­ten etwas mehr flie­ßen. Aber viel­leicht ist das auch Absicht so.


Le Canard Folk” (BE), Juli/2010

This is the story: Cinq musi­ci­ens alle­mands sort­ent un dou­ble cd de musi­que irlan­daise, et on sait que c’est tou­jours un chal­lenge. Ils s’en sort­ent hono­r­able­ment, avec une men­tion toute par­ti­cu­lière pour les chan­teurs qui pla­cent beau­coup d’expressivité dans des chan­sons dont le groupe a com­posé la musi­que comme « Ara­gon Mill » ou « The Child­ren of Lir Song ». On note aussi un tra­vail remar­quable dans cer­tains tra­di­ti­onnels comme « The Foggy Dew », le cha­toyant instru­men­tal « Caliope House » ou l’étonnant « He moves through the fair » (on est passé du fémi­nin au mas­cu­lin) avec ses bour­don­ne­ments élec­tro­ni­ques très réus­sis. Et on a droit en fin de cd à des morceaux cachés dans une ambi­ance underground.

Auf celticrock.de schreibt kuec über das Album „This is the Story…”:
„Kopiert wird nicht, so viel ist klar. Wer un-traditional Irish music als Motto angibt, sucht sei­nen eige­nen Weg. Die Child­ren of Lir aus Köln haben dies auch bei ihrem neuen Ton­trä­ger umgesetzt…”

Die Ibben­bü­re­ner Volks­zei­tung schreibt über das Cas­tel­lans Folk Fes­ti­val:
(mit Foto­stre­cke)
„Folksom­mer und Kanal­fest locken die Mas­sen nach Bergeshövede…”

 

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