Folkworld, November/2010
Das Kölner Quartett The Children of Lir hat für ihr neues Doppelalbum sieben traditionelle Songs und vier Tunes sowie zwei Coverversionen und drei Eigenkompositionen aufgenommen. Sängerin und Stepperin Diana wird von Multiinstrumentalist Ingo (Gesang, Gitarre, Didgeridoo, Bodhràn, Cajon, Whistles, etc.), Nils (Gesang, Fiedel, Gitarre) und Sascha (Gesang, Gitarre, Slide Gitarre) begleitet.
CD 1 beginnt ganz traditionell mit dem rasanten Tanz Set „The Swallow’s Tail/Drowsie Maggie”, gespielt auf Gitarre, Fiedel, Bodhràn und mitreißendem Steppen. Maria McAteer, ein ehemaliges Mitglied, schrieb den Text zum unkonventionellen „The Children of Lir Song”, bei dem wunderschöne Gesänge, melancholische Fiedel, Bodhràn, Didgeridoo und Slide Gitarre einen außergewöhnlichen Sound erzeugen. Nils versah Si Kahns „Aragon Mill” mit einem neuen musikalischen Gewand, das ein wenig nach John Mayalls rockigen Blues klingt und Diana, Nils und Ingo brillieren mit atemberaubenden Improvisationen. Traditionelle Songs wie „Spancil Hill” oder „Mrs McGrath” verbinden folkige Elemente mit der Kinder innovativen und eigenständigen Arrangements und Ingos Liebeserklärung an einen speziellen Ort, „Kerné”, ist ein toller Songwriter Song.
CD 2 gefällt mir persönlich noch besser. Es beginnt mit einer einzigartigen Version des Folk Klassikers „Paddy’s Green Shamrock Shore” als großartiger Free-Folk. Dianas betörender Soprangesang, Dumbek Rhythmus, Gitarre, Fiedel und Mundharmonika steigern sich in einen musikalischen Rausch. Ähnlich gewagt ist Nils Solodarbietung des irisch-gälischen Songs „Sean Bhean Bhocht” mit Obertongesang, Fiedel und Gitarre mystisch begleitet. Weitere Höhepunkte sind das melancholische „The Foggy Dew” von Cajon und Didgeridoo rhythmisch aufgepeppt oder das mit Slide Gitarre zu einer Blues Ballade verwandelte „Paddy’s Lament”.
Das neue Album der Children of Lir ist, wie sie es selbst bezeichnen (un)traditionell Irish. Ein starker Auftritt der Band. „Music is too important to be left to professionals” sagte Michelle Shocked und diese Aussage passt auf dieses Album wie die Butter aufs Brot.
Folker, 5/2010
Das bislang kaum bekannte Quintett aus Köln macht aus dem üblichen Irish-Pub Repertoire eine mal bluesige, mal countryähnliche, mal psychodelisch-rockige, mal weltmusikalische Mucke mit ganz eigenem Charme. Da geben sich Spaß und Kreativität die Hand. Nur die Reels könnten etwas mehr fließen. Aber vielleicht ist das auch Absicht so.
„Le Canard Folk” (BE), Juli/2010
This is the story: Cinq musiciens allemands sortent un double cd de musique irlandaise, et on sait que c’est toujours un challenge. Ils s’en sortent honorablement, avec une mention toute particulière pour les chanteurs qui placent beaucoup d’expressivité dans des chansons dont le groupe a composé la musique comme « Aragon Mill » ou « The Children of Lir Song ». On note aussi un travail remarquable dans certains traditionnels comme « The Foggy Dew », le chatoyant instrumental « Caliope House » ou l’étonnant « He moves through the fair » (on est passé du féminin au masculin) avec ses bourdonnements électroniques très réussis. Et on a droit en fin de cd à des morceaux cachés dans une ambiance underground.
Auf celticrock.de schreibt kuec über das Album „This is the Story…”:
„Kopiert wird nicht, so viel ist klar. Wer un-traditional Irish music als Motto angibt, sucht seinen eigenen Weg. Die Children of Lir aus Köln haben dies auch bei ihrem neuen Tonträger umgesetzt…”
Die Ibbenbürener Volkszeitung schreibt über das Castellans Folk Festival:
(mit Fotostrecke)
„Folksommer und Kanalfest locken die Massen nach Bergeshövede…”
Bericht vom Castellans-Festival gibt es hier.
Le Canard Folk:
Rezension des Albums This is the story…
(in französischer Sprache):
Aus: Le Canard Folk, Ausgabe Juli 2010
Music On Friday im Bürgerhaus Kalk (in Köln):

Die Children Of Lir in Linnich — Kofferen im McMüller’s Irish-American Pub:

Auf der Kölner Nippes Nacht 8.0 im Cafe Eichhörnchen:























